Eine VM ohne Veeam mit Veeam Extract wiederherstellen

Wenn der Server mit Veeam nicht zur Verfügung steht, oder gar der Veeam Server wiederhergestellt werden muss, dann steht man erst einmal vor einem Problem, man kann die VM aber ohne Veeam mit Veeam Extract wiederherstellen.

Glücklicherweise liefert Veeam mit jeder Installation das Tool Veeam Extractor mit. Damit ist es unter Linux, wie unter Windows mit und ohne GUI möglich aus einer .vbk-Datei die seitens des Hypervisors erforderlichen Dateien zurückzusichern, so dass diese anschließend z.B. auf den vSphere Host übertragen werden können.

Die notwendigen Dateien finden sich im Veeam Installationsverzeichnis, i.d.R. unter C:\Programme\Veeam\Backup and Replication\Backup.

Dort liegen die Dateien

  • extract (für das Extrahieren der Dateien unter Linux)
  • Extract.exe (für die Windows Kommandozeile)
  • Veeam.Backup.Extractor.exe (GUI unter Windows)

An die Dateien kann man bestimmt noch gelangen, indem man die virtuelle Festplatte, auf der Veeam installiert wurde, an eine andere VM anhängt und die Dateien daraus kopiert.
Nachdem die GUI aufgerufen wurde gibt man die .vbk-Datei an aus der die VM extrahiert werden soll und spezifiziert gleichzeitig einen Zielpfad. Mit einem Klick auf „Extract“ werden die Dateien, die mit dem Backup erfasst wurden, im Zielverzeichnis abgelegt.

 

Anschließend kann man dann bspw. die .vmdk-Datei auf den vSphere Server hochladen, die das Betriebssystem enthält und damit die vorhandene virtuelle Festplatte überschreiben. Jetzt heißt es noch hoffen, dass der Fehler der eine Wiederherstellung erforderlich gemacht hat nicht auch schon in dem Backup vorhanden war.

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